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Präparate und andere Medikamente
Durchfallpräparate und andere Medikamente gegen
Blähungen und Magenbeschwerden sind total ungeeignet. Wer so den
Durchfall hinaus zögern oder zu verdrängen versucht , verlängert meistens
nur die Beschwerden. Wer
Laktose zu sich nimmt und damit die Verdauungsprobleme zu verkraften hat,
tut gut daran den Darm so schnell wie möglich zu entleeren um den
Milchzucker wieder los zu werden.
Laktase Präparate
Wie schon auf der Seite "Was ist Laktose
-Intoleranz" erwähnt , beruht diese Unverträglichkeit auf ein Enzymdefekt
Dem Mangel an Laktase. Durch gewisse Präparate kann dieser Defekt
herabgesetzt oder gemindert werden.
Diese Präparate werden aus Hefe und Pilzen hergestellt und sind unter
Namen wie z.B.:
* Laluk
* Kerutabs
* Laktase
* Lactofit_Lactase
* Kerulac- Tropfen
* Lactase -Plus
Sie sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich oder man
kann sie unter www.laktofit.de
bestellen.
Durch Einnahme solcher Medikamente vor dem Genuss
einer Laktosehaltigen Mahlzeit können typische Symptome deutlich gemindert
werden. Aber auch hier ist die Wirksamkeit als auch die Verwendung
verschieden.
Es sei betont das keines dieser Präparate die gesundheitlichen Beschwerden
vollständig beseitigen.
Dafür kann man aber mit einem solchen Präparat Milch
Laktosefrei machen.
*Etwa 10 tropfen auf 240ml Milch geben und 24 -48
Stunden in den Kühlschrank stellen. Dieses macht die Milch zu 70 -
100 % Laktosefrei.
H 2-Atemtest (Laktose-Toleranztest)
Dieses Testverfahren ist für den
Betroffenen die einfachste und angenehmste Methode um eine
Laktose-Intoleranz festzustellen. Es wird seit 1975 angewendet und hat
sich als Standartverfahren etabliert.
Das Prinzip des H2-Atemtest
beruht auf dem bereits geschilderten Effekt:
Wenn eine Laktose-Intolerante Person
Milchzucker zu sich nimmt so wird dieser nicht oder nur unzureichend im
Dünndarm verarbeitet und sofort in den Dickdarm weitergeleitet. Dort zersetzen Bakterien die Milchzuckermoleküle , wodurch Gase entstehen.
Von diesen Gasen - Wasserstoff, Kohlendioxid und methan- ist für den H2-Atemtest
ausschliesslich der Wasserstoff ausschlaggebend.
Dieser diffundiert zu etwa 20% durch
die Darmwand und wird dann über die Lunge ausgeschieden. Dieses kann dann
im Atem gemessen werden.
Je mehr Milchzucker im Darm zerlegt wird
,um so höher ist der Wasserstoffgehalt in der Atemluft.
Am Tag der Messung muss der Patient
mindestens seit 12 -15 stunden vollkommen nüchtern sein. Darum wird der
Test meistens auf den morgen gelegt. Ausserdem darf man sich nicht die
Zähne geputzt oder geraucht haben .Am Anfang von diesem Test wird zuerst ein Nüchternheitstest durchgeführt.
Dieser Test und der H2-Atemtest wird mit
einem sogenannten Detektor mit einer elektrochemischen Messzelle gemessen.
Der Nüchternheitswert sollte 10ppm (parts per million) nicht
überschreiten.
Am Anschluss dieser Messung bekommt der
Patient eine Lösung zu trinken die aus 50g Laktose und 300ml Wasser
besteht . Sie schmeckt leicht süss und sollte zügig getrunken werden.
Danach kann der Patient sich den Mund mit Mundwasser ausspülen. Von nun an
wird alle 15 min. gemessen. Die Werte werden notiert und der Patient immer
wieder nach seinem befinden befragt.
Die verabreichte Menge Laktose entspricht
ca. einem Liter Milch. Meistens wird aber die Wasserlösung schlechter
vertragen und es kommt teilweise zu heftigen Reaktionen.
IgG4-Test Bei
diesem Test werden in einem Labor die IgG4 - Antikörper von ca. 280
Lebensmitteln detektiert .IgG4-vermittelte Immunreaktionen lösen in
der Regel zeitlich verzögerte Beschwerden aus , wobei auch in
seltenen Fällen mit Sofortreaktionen zu rechnen ist. Welche dann
aber meistens schwächer ausfallen . Das humorale Immunsystem
bringt bei chronischer Allergenkonfrontation spezifische
IgG4-Antikörper hervor. Mehr dazu hier zu finden:
http://www.orthoanalytic.ch/allergiekonzept.pdf oder direkt
über
ORTHO-Analytic AG Dank diesem Test konnten mein "Reizdarm" und
mein "Reizmagen" nach Jahren endlich aufatmen. Es wurde mir Blut
genommen und eingeschickt , nach 2 Wochen hatte ich das Resultat ,
welches mir überreicht wurde. Nach einer Woche ohne gewisse
Lebensmitteln ging es mir richtig gut.
Dazu forderte ich bei dem Labor noch Rezepte an welche direkt auf
meine Allergien ausgerichtet und mir geschickt wurden . |