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                                                                                 Kuhmilch -Unverträglichkeit

Eine Kuhmilcheiweiss freie Kost bedeutet immer eine grosse Umstellung in der Ernährung. Es ist ratsam eine solche Umstellung erst vorzunehmen wenn eine Allergie erwiesen ist.

Trotz eine Allergie vertragen ein Teil der  Betroffenen Milchzucker , Butter , Sahne und kleine Mengen Kuhmilch. Auch hier kommt es ,wie bei der Laktose _Intoleranz , auf die Hochgradigkeit der Unverträglichkeit an. Nur bei hochgradig Betroffenen ist es ratsam jeden Bestandteil der Kuhmilch zu meiden. Vorsicht ist auch bei Milch anderer Tierarten geboten , da auch hier Reaktionen hervorgerufen werden können. So gibt es auch Betroffene welche sogar auf das Fleisch gewisser Tiere wie z.B. Rind reagieren. Diese nennt man dann Laktoglobulinallergiker. genauso treten bei Kuhmilchallergiker auch oft Kreuzallergien gegen Sojamilch auf.

Obwohl früher die Meinung bestand das die Kuhmilch /Soja Allergie hauptsächlich Kinder betrifft , sind heute auch immer mehr Erwachsene betroffen davon.

Einkauf Hinweise

 

Es ist wie bei allen Allergien sehr wichtig immer die Zutatenlisten zu lesen. Besonders bei Fertigprodukten. Häufig lohnt sich der Vergleich mehrerer Produkte, da es oft Varianten mit und ohne Kuhmilch gibt. Es gibt in dem Lebensmittelkennzeichnungssystem aber immer wieder Lücken , die das Erkennen von Allergenen erschweren.

"Die Zutaten der Zutaten" müssen im Endprodukt NICHT gekennzeichnet werden , wenn der Anteil nicht mehr als 25 % beträgt. Aber genau diese wenigen % können bei Allergikern grosse Probleme verursachen.

z.B : Der Milchanteil von Magarine welche in einem Fertigkuchen verarbeitet wird, muss nicht angegeben werden.

Wenn man bei gewissen Produkten sich gar nicht sicher ist , so solle man ohne Scheu den Hersteller kontaktieren und nachfragen.

 

Versorgung mit Nährstoffen

Kuhmilch enthält hochwertiges Eiweiss , Kalzium , Vitamin B2 ,und Vitamin D. Ohne Kuhmilch und daraus hergestellte Produkte kann es zu einer Unterversorgung kommen. Darum ist eine gezielt Ausgewählte Ernährung mit diesen Nährstoffen sehr wichtig. Notfalls empfiehlt sich eine Ergänzung durch Nährstoffpräparate.

Eiweiss: Enthalten in allen tierischen Lebensmitteln sowie Eier.

Kalzium: Kalziumreich sind Schafs ,- Ziegen ,- oder Stutenmilch bew. Sojadrink, Sesam, Grünkohl, Spinat, Brokkoli, Porree und kalziumreiches angereichertes Mineralwasser oder Fruchtsäfte

Vitamin B2: Reich an Vitamin B2 sind Fische, Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Brokkoli , grüne Erbsen, Fenchel, Rosenkohl, Spargel, Spinat , Zuchini und Zuckermais.

Vitamin D: Wird unter Einwirkung von Sonnenlicht gebildet. Vitamin D reiche Lebensmittel sind Fische , Kalbfleisch und Leber. Eine Gefahr der Unterversorgung von Vitamin D ist trotz Milchverzichtes gering.

 

 

 

 

 

                                                                                   

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