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                                                                Fruktose Allergie & Intoleranz

 

 

Bei einer Fruktose Unverträglichkeit (Intoleranz) gelangt der Zuckeralkohol in tiefere Darmabschnitte wo er bakteriell abgebaut wird. Die Symptome sind oft Blähungen , Bauchkrämpfe , Luftaufstossen und Übelkeit. Wie bei einer anderen Allergie oder Unverträglichkeit können mehr oder weniger Symptome auftreten.

Bei der Fruktose Allergie liegt eine Störung des glukoseabhängigen Transporters vor. Diese Störung  kann in einem sonst intakten Dünndarm vorliegen. Es kann angeboren oder erworben , so wie vorübergehend oder auch dauerhaft sein.

Zu unterscheiden ist die Fruktose -Allergie und die Fruktose -Intoleranz welche auf einen Enzymdefekt beruht. Bei einer Allergie ist ein vollkommener Verzicht auf Fruktose nicht notwendig . Bei einer Intoleranz dagegen sollte man komplett verzichten.

Einer dritte art ist die Sorbit Allergie . Bei empfindlichen Menschen kann eine Menge von 5 g schon erhebliche Symptome hervor rufen und 10 g zu schwerem Durchfall und weitern Symptomen. Hier handelt es sich oft um eine entzündliche Darmerkrankung.

 

Nachweisen lassen sich die genannten Störungen durch einen H2-Atemtest und eines Ernährungsprotokolls.

 

Hinweis für den Einkauf

Hinter folgenden Bezeichnungen können sich Fruktose, Sorbit oder andere Zuckeralkohole verbergen:

Fruktose, Fructose; Fruchtzucker, Inulin, Fructooligosacharid, Zuckeraustauschstoffe, Maisstärkesirup

Sorbit (E 420) Mannit (E 421) Isomalt E 953) Maltit (E 965) Laktit (E 966) Xylit (E967) Zuckeralkohole

Wie auch bei anderen Allergien und Unverträglichkeiten gilt auch hier wieder , immer gut die Zutatenliste zu lesen.

 

Versorgung mit kritischen Nährstoffen

Fruktose und Sorbit kommen verständlicherweise vorwiegend in Obstsorten vor.

Bei einer Zufuhr von 400g Gemüse pro Tag (bei Kleinkindern ca. 200g ) ist ein zusätzlicher Verzehr von Obst nicht notwendig. Bei einer Ablehnung oder ganz geringem Verzehr von Gemüse sollten Vitamine wie Vitamin C, Folsäure, Vitamin A, sowie Kalium und Magnesium zugeführt werden. Die Menge sollten man sich im Labor oder vom Arzt ausrechnen lassen.

 

 

 

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