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Tja wie fand ich die Liebe zu Tieren?
Ganz einfach , sie wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt.
Als ich auf die Welt kam , hatten wir schon einen Hund. Einen prachtvollen Schäferhund. Lassie!!! Meine Eltern erzogen uns so das der Hund und alle Tiere welche wir noch hatten in den folgenden Jahren, einfach zur Familie gehörten. Sie waren vollwertige Familienmitglieder und kein Spielzeug für uns. Aber wunderbare Spielgefährten. Oft führte ich neben meinem eigenen Hund noch Nachbarshunde aus.
Meine Eltern verstanden es Tiere auch eine gerechte Erziehung zu geben
Wenn ich heute noch daran denke ,muss ich für mich schmunzeln. Wir hatten manchmal ein richtiges Tier Lazareth zu Hause. Alle Tiere die wir fanden ,ob Vögelchen mit gebrochenen Flügeln oder Jungvögel welche am Verhungern waren oder eine kleine Taube welche nah am Tod war weil ihre Mutter sie aus irgendeinem Grund nicht mehr versorgte. Die Taube lebte sehr lange bei uns . Jeden Morgen flog sie aus und kam Abends wieder heim , bis sie eines Tages nicht mehr alleine kam. Sie gurrte am Fenster noch einmal zu meiner Mutter und flog dann davon. Wir sahen sie nie wieder. Aber so soll es ja sein.Meine Mutter war mit der Zeit ein richtiger Profi.. Aber sie litt auch mit wenn ein Tier starb.Bei uns zu Hause tummelten sich oft Hamster , Meerschweinchen, Hunde ,Fische, Mäuse, Wellensittiche und viele fremde Tiere welche auch mein Vater oft mitbrachte. Er war Fernfahrer und kam Nachts oft mit einem Tier heim welches er am Strassenrand fand oder er angefahren hatte. Sogar ein Reh und ein grosser Schneehase waren einmal dabei . Wir hatten eine Stelle wo man diese Tier dann hinbringen konnte und gut aufgehoben wusste. ..Mein Vater konnte es nie verstehen wie man ein Tier einfach liegen lassen konnte wenn ein Unglück passierte.

Ich gab diese Erfahrungen und Erlebnisse  alles an mein Kind weiter.

Katzen gab es damals in unserer Region nicht so viele . Ich fand sie süss , hatte aber irgendwie nicht den Draht zu ihnen, bis vor vielen Jahren eine Arbeitskollegin  mich fragte ob ich ein Kätzchen wolle . Sie müssten sie sonst töten. Mein Sohn bettelte nach einem Kätzchen. Unser Hund hatten wir damals nicht mehr. Also sagten wir zu. Zwei andere Bekannte gaben mir den Auftrag ihnen auch eins mitzubringen. Ich tat ihnen gerne diesen gefallen ,aber als ich die Kätzchen heim brachte  wollte keiner mehr etwas wissen davon. Ich wusste man würde sie töten. Also meinte mein Mann ach komm , die bekommen wir auch gross.Sie waren 7 Wochen alt , nicht Stubenrein , hatten Flöhe und mussten Fressen lernen. Ich sass oft da und rieb ihr Bäuchlein ab weil sie Blähungen hatten oder ich hatte alle drei im Arm und gab ihnen warm. Wir schafften es und hatten drei wundervolle Katzen.  Sie schliefen bis sie 15 Jahre alt waren nachts in meinem Arm. Putzen uns sogar mit. Der eine Kater war damals unheimlich wichtig für meinen Sohn. Es war ein Freund , ein Spielkamerad und ein Tröster für ihn.   Mein Mann wuchs ohne Tiere auf, aber ich sag euch er ist schlimmer als  mein Sohn und ich (im verwöhnen)

So fanden wir die Liebe zu unseren Katzen!!!